Zum Hauptinhalt springen
RMH MEDIA entwickelt „Die gläserne Frau“ für das Deutsche Röntgen-Museum.
RMH MEDIA entwickelt „Die gläserne Frau“ für das Deutsche Röntgen-Museum.

RMH MEDIA entwickelt „Die gläserne Frau“ für das Deutsche Röntgen-Museum.

Sabine Mann
Director Corporate Communications
25. August 2022 – 3 Minuten Lesezeit, die sich lohnen!

Wer Dinge verstehen oder verständlich machen möchte, der versucht Gewissheit zu schaffen, neue Einblicke zu ermöglichen oder Verborgenes sichtbar zu machen.

Denn sobald Dinge visuell erlebbar werden, erhalten sie eine neue Qualität – sie werden automatisch verständlicher und durchsichtiger. Bestes Beispiel einer solchen wegweisenden Entwicklung ist die Anwendung von Röntgenstrahlen in Medizin und Wissenschaft.

Genau diese faszinierende Arbeit von Wilhelm Conrad Röntgen hat RMH MEDIA mit der „gläsernen Frau“ nun digital für das Deutsche Röntgen-Museum in Remscheid erlebbar gemacht. Die interaktive Anwendung, die eine neue Sichtweise in den menschlichen Körper ermöglicht, ergänzt das ambitionierte Konzept des Museums auf außergewöhnliche Art.


Kreativ sein, der Phantasie freien Lauf lassen – und erforschen und entdecken was das Zeug hält.

(Ausstellungskonzept, Deutsches Röntgen-Museum)

Ein Motto, das wir bei RMH MEDIA voll und ganz unterstützen.

Darum ist die gläserne Frau auch viel mehr als eine digitale Visualisierung – sie steht den Besucher:innen als interaktive AR-Anwendung (Augmented Reality) direkt vor Ort und als Webversion von zuhause zur Verfügung. Im Museum bedeutet das: Bis zu drei Personen können die gläserne Frau gleichzeitig mit bereitgestellten iPads „scannen“ und sich so in Echtzeit auf eine Erkundungsreise durch den Körper begeben. Dabei erhalten sie zusätzliche Informationen und können diese spielerisch, im eigenen Tempo und nach individuellem Interesse selbst erleben.

Die besondere Herausforderung bei der Entwicklung der Anwendung bestand vor allem darin, ein optimales Tracking der realen gläsernen Frau aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu gewährleisten – eine Aufgabe, die aufgrund der reflektierenden Oberfläche sowie der transparenten Teile der Figur auch auf unserer Seite viel Experimentiergeist verlangt hat.


Doch genau das ist es, was uns in solchen Projekten antreibt: wochenlange Tests, bis wirklich alles funktioniert, für ein Ergebnis, das intuitiv für alle Besucher:innen nutzbar ist und sowohl inhaltlich als auch visuell überzeugt. Und am Ende steht immer wieder dieses unbeschreibliche Gefühl von Freude und Stolz darüber, dass man es wieder geschafft hat.

Michael Michael
3D Programmierer

Darum freuen wir uns umso mehr, dass wir das Deutsche Röntgen-Museum mit der gläsernen Frau bei der Umstrukturierung vom wissenschaftszentrierten Spezialmuseum zu einem lebenspraktischen Themenmuseum einen Schritt weiterbringen konnten.

Eine voll virtuelle Replikation der gläsernen Frau ist auf der Website des Museums unter https://roentgenmuseum.de/museum/ zu finden.

Bitte beachten Sie: Die gläserne Frau ist nur auf der Desktop-Webseite des Museums verfügbar.

Interessant zu lesen?
Mehr zum Thema
24. September 2024 – Sabine Mann – 3 Minuten Lesezeit
Seit 2011 arbeiten wir mit den Linsenspezialist:innen von 1stQ daran, Optimales Natürliches Sehen (ONS) und altersbedingte Fehlsichtigkeiten für Patient:innen verständlich erklärbar und interaktiv erlebbar zu machen.
25. September 2024 – Sabine Mann – 3 Minuten Lesezeit
Die Wahl des richtigen Mediums ist für die Performance eines Inhaltes entscheidend. Ein gemeinsames Learning aus unserer cinematischen Webanwendung zum Thema Grauer Star war, Patient:innen bei der Nutzung nicht alleinzulassen.
25. September 2024 – Sabine Mann – 3 Minuten Lesezeit
Das virtuelle Probesehen mit unserer 2021er App Virtual Vision Experience 1 hat Ärzt:innen und Patient:innen beeindruckt. Allerdings haben wir als Feedback bekommen, dass Ärzt:innen in der Praxis oft nicht die Zeit und den Platz haben, einen eigenen Raum mit Objekten für Nah-, Mittel- und Fernsicht einzurichten. Deshalb ist Augmented Reality nicht die passende Technologie für diesen Zweck. Also wechseln wir die Technologie: Wenn die Raumsituation in Arztpraxen nicht praktikabel ist, dann bauen wir uns den perfekten Raum einfach selbst – in der virtuellen Realität!
    Vielleicht auch interessant?
    14. Oktober 2022 – Sabine Mann – 3 Minuten Lesezeit
    Als erfahrene Expert:innen für medizinische eDetailer sind wir nicht nur in der Lage, komplexe Sachverhalte in ansprechende interaktive und medizinisch korrekte Inhalte zu verwandeln – wir definieren mit unseren virtuellen Erlebnissen und Stories die Grenzen für CLM-Präsentationen auch stetig neu.
    14. Oktober 2022 – Sabine Mann – 3 Minuten Lesezeit
    Wie ermittelt man, ob der Ort, an dem man Wein trinkt, einen Einfluss auf das Erlebnis oder auf den Geschmack ausübt? Die Antwort: in einem virtuellen Weinkeller. Und genau diesen und andere virtuelle Umgebungen durften wir für eine universitäre Studie entwickeln.